Personalmanagement
Ziel des Personalmanagements ist die optimale Bereitstellung, Erhaltung und Entwicklung des Personals gemäß den strategischen Verwaltungszielen und den daraus entstehenden Anforderungen.
Handlungsfelder des kommunalen PersonalmanagementsDie Kommunen werden sich in Zukunft daran messen lassen müssen, wie sie die lokale Demokratie weiterentwickeln, wie sie bei eingeengten finanzwirtschaftlichen Spielräumen den steigenden Anforderungen ihrer Bürgerschaft gerecht werden, wie sie die Informationstechnik zur Serviceoptimierung und zur Bürgerbeteiligung nutzen und welche Konsequenzen sie aus der gesellschaftlichen und demografischen Entwicklung ziehen.Dazu werden Beschäftigte benötigt, die ihre fachlichen, methodischen und sozialen Potenziale so weiterentwickeln, dass sie der Bürgerschaft mit einem Selbstverständnis begegnen, das neben einem konsequenten Dienstleistungsverhalten auch dem demokratischen Partizipationsbedürfnis der Bürgerschaft entspricht.
Diese Herausforderungen kann das kommunale Personalmanagement nur dann angemessen bewältigen, wenn es im Modernisierungsprozess eine mit gestaltende Rolle einnimmt. Zu dieser Rolle gehört, bereits bei der Formulierung der übergreifenden Ziele für die Gesamtverwaltung nach dem spezifischen Beitrag des Personalmanagements zu fragen.
Um das zu erreichen, ist ein Professionalisierungsschub notwendig, der sich auf alle Handlungsfelder des Personalmanagements bezieht und mit der Formulierung von strategischen Zielen beginnt. Dass dies in der Vergangenheit in den meisten Kommunen nicht oder nur unzureichend geschehen ist, hängt auch mit den Widersprüchen zusammen, die sich aus der Aufgabenstellung des Personalmanagements ergeben. Sowohl den Interessen des Arbeitgebers Kommunalverwaltung als auch den Bedürfnissen und Wünschen der Beschäftigten Rechnung zu tragen, schafft ein Konfliktpotenzial, das selten zur Zufriedenheit beider Seiten gelöst werden kann. Gerade weil es konfligierende Ziele und Interessen gibt, ist es umso notwendiger, die eigenen Ziele, die anzusprechenden Zielgruppen und die daraus abgeleiteten Produkte so klar wie möglich zu beschreiben.
- KGSt®-Arbeitsergebnisse
» Interkulturelles Personalmanagement (Bericht 2/2011)
» Der demografische Wandel in Kommunalverwaltungen. Strategische Ausrichtung und Handlungsansätze des Personalmanagements (Bericht 3/2010)
» Arbeitgeber Kommune. Erfolgsfaktor Familienfreundlichkeit (Bericht 3/2009)
» Zielvereinbarungen im Rahmen des TVöD. Umsetzungserfahrungen aus dem Landkreis Osterholz (Report 1/2009)
» Steuerung durch Leistungsdifferenzierung. Einbeziehung von Beamtinnen und Beamte in leistungsdifferenzierende Anreizsysteme (Materialie 3/2008)
» Führungsfeedback (Bericht 5/2007)
» Personalkostenmanagement. Möglichkeiten zur Optimierung der Personalkosten (Bericht 4/2007)
» Vergleichen - Lernen - Handeln. Ergebnisse aus 10 Jahren Vergleichsringarbeit des IKO-Netzes der KGSt (Bericht 10/2006)
» Führung auf Probe und Führung auf Zeit im Rahmen des TVöD (Bericht 8/2006)
» Leistungsabhängige Bewegungen in den Entgeltstufen im TVöD. Erste Empfehlungen (Bericht 3/2006)
» Leistungsorientierte Entgeltbestandteile im TVöD. Erste Empfehlungen (Bericht 2/2006)
» Betriebliches Gesundheitsmanagement als Führungsaufgabe (Bericht 1/2005)
» Fortbildung für das Neue Haushalts- und Rechnungswesen (Bericht 11/2003)
» Professionelle Personalauswahl (Bericht 10/2003)
» Führungsnachwuchs - auch ohne "Goldfischteich"?! (Bericht 8/2003)
» Personalmanagement. Impulse für E-Government (Bericht 1/2003)
» Das Mitarbeitergespräch in der Praxisbewährung (Bericht 2/2002)
» Strategische Ziele des Personalmanagements (Bericht 1/2002)
» Fortbildung im Wandel. Aufgaben, Anforderungen, Entwicklungen (Bericht 5/2000)
» Personalentwicklung im Veränderungsprozess (Bericht 3/2000)
Demografischer Wandel
Da der demografische Wandel in unterschiedlicher Ausprägung nahezu sämtliche Fachbereiche der Kommune berührt, erfordert seine Bewältigung ein übergreifendes, integratives und nachhaltiges Demografiemanagement.
Public Leadership
Gemeint ist eine Führung, die geprägt ist von einem ethischen, wertschöpfenden und gemeinwohlorientierten Verhalten.
Personalkostenmanagement
Die Personalkosten sind ein hoher Ausgabenblock in den kommunalen Haushalten. Im Zusammenhang mit den Personalkosten entstehen weitere nicht unerhebliche Sachkosten.
Leistungsdifferenzierung
Die Leistungen der Mitarbeiter zu beurteilen ist Teil der Führungsaufgabe. Diese Führungsaufgabe wird in den Kommunalverwaltungen unterschiedlich intensiv wahrgenommen.
Ansprechpartner
Programmbereichsleiterin
Referentin
Referentin
Gutachterausschuss
In den KGSt®-Gutachterausschüssen beraten Persönlichkeiten aus Verwaltung und Wissenschaft die KGSt®-Programmbereiche fachlich.
Vergleichsringe
Personal
Landkreise/Kreise
Städte
» 50.000-200.000 Einwohner NRW
» 25.000-200.000 Einwohner NDS
» 25.000-200.000 Einwohner BY

